Die Kinder und Jugendlichen fühlen sich im Schulinternat Heimgarten respektiert und erleben Wertschätzung, Verlässlichkeit und Wärme und werden in der Lebensgestaltung gefördert, aber auch gefordert.

Die Wohngruppe bietet für alle eine Atmosphäre der Sicherheit, des Schutzes und des Wohlbefindens.

Während der Schulzeit steht die schulische Integration, d.h. die Integration in eine Regelklasse im Vordergrund. Ist diese nicht möglich, steht die Integration in die Gesellschaft und Berufswelt im Zentrum. Die Erfahrung zeigt, dass in den meisten Fällen diese zweite Form der Integration realistisch ist.

Die diesem Anspruch zu Grunde liegende pädagogische Haltung besteht in der Annahme, dass jeder Mensch wachsen will. Das bedeutet, dass alle im Schulinternat Heimgarten tätigen Pädagoginnen und Pädagogen grundsätzlich davon ausgehen, dass die Kinder und Jugendlichen lernen und ihre Kompetenzen erweitern wollen.

Der Fokus der Förderung liegt nicht primär auf den Schwächen, sondern dem Auf- und Ausbau der vorhandenen Ressourcen und Stärken des Kindes und des Jugendlichen. Das Ermöglichen von Erfolgserlebnissen ist ein zentrales Anliegen der sozialpädagogischen, schulischen und therapeutischen Förderung.